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Modell aus Singapur auch in der Schweiz denkbar?

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Autos sind ein Kos­ten­fak­tor in un­se­rer heu­ti­gen Zeit, der kei­nes­wegs Vor­teile bringt. Fahr­zeuge stoßen Ab­gase aus, ver­ur­sa­chen zeit­auf­wen­dige Staus, Lärm, neh­men Park­plätze ein, benöti­gen große Fahr­flächen, ge­fähr­den Fußgän­ger und ver­ur­sa­chen auch sonst hohe Kos­ten. Dabei stei­gen in der Schweiz die Zah­len der Fahr­zeug­be­sit­zer ste­tig an. Min­des­tens 54 % der Ein­woh­ner be­sit­zen ein Auto. Gibt es nun eine Lö­sung für das Au­to-­Pro­blem. Ei­gent­lich ließen sich Flächen bes­ser nut­zen und Men­schen könn­ten ge­sün­der le­ben.

 

Ein Modell aus Singapur

 

Singapur ist zwar eine kapitalistisch arbeitende Stadt, doch es handelt sich um ein Regime. In diesem Regime sind viele Dinge verboten. Aus diesem Grund ist Singapur wohl eine der saubersten Städte der Welt. Es ist beispielsweise verboten, einen Müll auf den Gehweg zu werfen. Und die Bürger halten sich daran. Damit Autos in der Stadt nicht zum Problem werden, wurde die Zahl der Fahrzeuge eingedämmt. Die Autos in Singapur kosten das Vierfache und auch die Haltungskosten eines Wagens sind horrend. Es gibt aus diesem Grund nur Autos für Menschen, die sich ein Auto leisten können.

 

Ein Modell für die Schweiz

 

In der Schweiz könnte man sich solch ein Modell vielleicht als eine Lösung vorstellen. Dort gibt es zunächst bereits ein gewisses Bewusstsein für die Umwelt und den Umweltschutz. Und doch gibt es an einem solchen Modell enorm viel Kritik. Nicht nur, dass es die persönlichen Rechte einschränkt. Eine Politik gegen das Auto könnte jedoch auch anders umgesetzt werden.

 

Das Bewusstsein in der Schweiz

 

In der Schweiz hat man auch in der Politik bereits ein ausgeprägtes Bewusstsein dafür, dass Änderungen bald nötig werden. Das Tempo des Verkehrs soll gedrosselt werden und umweltfreundliche Fahrzeuge sind auf dem Vormarsch. In der Schweiz ist es aber nicht möglich, hart zu kalkulieren, wie sich die Bürger bewegen dürfen. Jeder Bürger besitzt die Freiheit, ein Auto zu besitzen und zu bewegen.

 

Anstehende​​​​ Entscheidungen

 

In der Schweiz könnte man sich radikale Entscheidungen aber doch auch vorstellen. Es müsste nur eine geeignete Lösung geben. Singapur sollte durchaus zum Vorbild genommen werden. Zwar ist Singapur unternehmerfreundlich​​​​ und somit interessant. Doch steht die Freiheit als der höchste Wert an erster Stelle. Eine Diktatur solle nicht ins Auge gefasst werden. Änderungen werden in der Politik folglich noch diskutiert, wobei man zugleich zu vorbildlichen Modellen aufblickt.

 

Ein Kontrast

 

Das Auto bleibt in der Schweiz wohl als Fortbewegungsmittel erhalten. Zwar gibt es weniger Autos in der Schweiz, was positiv ist, doch fehlt hier auch die alltägliche Freiheit. Dabei sind auch die Unterhaltungskosten eines Autos deutlich niedriger als in Singapur (siehe als Vergleich beispielsweise www.au​​to​-doc.ch, das sollte vielleicht auch in die Gleichung mitaufgenommen werden.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(4 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte February 2018

Herr Bachmann, Wien

Was ist los mit Ihnen?
In Ihrem Blogg in dem Sie den Supermarkt Lidl so enorm rühmen, habe ich Sie höflich gefragt,
ob Sie ein Lidl-Mann seien.
Als Antwort schliessen Sie die Kommentarfunktion kurzerhand.
Weshalb?​
Was ist nicht gut daran?
Bitte antworten Sie!



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83%
(6 Stimmen)
jan eberhart sagte February 2018

Singapur hat ein kleines Staatsgebiet, man kann also auf ein Auto verzichten.

Ausser​dem ist Singapur eine wohlmeinende Diktatur, wo der Wähler keine wirkliche Wahl hat.


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100%
(4 Stimmen)
Alex Müller sagte February 2018

Singapur ist ein Stadtstaat. Mehr Land gibt es nicht mehr. Darum wird in die Höhe gebaut. Das heisst, die Menschen pro m2 nehmen zu. Weil das Land aber eher reich ist, kann sich jeder ein Auto leisten. Nur - es hat Zuwenig platz zum fahren.
Das Modell - dass man das Auto verteuert, damit weniger Autos gekauft werden, taugt auch in Singapur nicht. Wenn schon Einschränkung dann vielleicht so: Nur noch Handwerker, mobile Serviceleister, Händler, Pflegedienste, Unterhaltsfahrzeuge, Baugeschäfte etc. dürfen Auto fahren. Alle andern lassen sich per Sammeltaxi oder mit dem ÖV zur Arbeit oder an den Strand fahren.
In der Schweiz ? Die Zahl der Fahrzeuge steigt immer noch an. Würde man alle Fahrzeuge an einem bestimmten Tag zu fahren befehlen, gäbe es ein Verkehrschaos, welches sich erst nach mehreren Tagen wieder auflösen würde. Also ist es angebracht, mit kleinen Schritten, den Verkehr am laufen zu halten.


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50%
(6 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2018

Freiheit und Mobilität, nur noch für die Reichen?! Wie fortschrittlich!

Unsere Autos, fahren inzwischen selbstständig und mit Strom! Nix mehr mit Umweltverschmutzung und Staus! Im Gegenteil, sauber effizient flexibel und schneller als je zuvor, wird der moderne Verkehr fliessen. Nur haben das offenbar immer noch nicht alle Birzenstöckler mitbekommen! Nur eines solltet selbst ihr inzwischen bemerkt haben, wir lassen uns die Mobilitität nicht nehmen, einschränken oder gar verbieten. Und wer Lösungen vorschlägt, die eine zwei Klasen Gesellschaft schafft, wie in Singapur, muss def. nochmal über die Bücher.



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40%
(5 Stimmen)
Karlos Gutier sagte February 2018

Wenn er aus Wien kommt ist er vielleicht ein Kiberer ?


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43%
(7 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte February 2018

Oder anders gesagt, wer das nötige Kleingeld kann es sich noch ein Fahrzeug leisten und für die Andern bleibt dann der ÖV. Zudem ist Singapur ein Stadtstaat und auch nicht nicht mit einem Land wie der Schweiz vergleichbar.
Übrigens eine andere Frage nach Ihrem Profile wohnen sie in Wien, sind sie sicher das sie die Schweizer Situation beurteilen können?


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