Sprache: F I

Phil A.

Phil A.
Phil A.
Wohnort:
Beruf:
Jahrgang: -








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 16 Stunden Kommentar zu
Corona-Virus: Wir testen zurzeit ein Pascal-Zitat!
Was diesen Virus definitiv nicht überleben wird ist die EU:
https://www.20mi​n.ch/ausland/news/sto​ry/-Das--berleben-der​-EU-steht-auf-dem-Spi​el--10535907

Wobei​ die EU durch den Euro sowieso über kurz oder lang zum scheitern verurteilt wäre, was jetzt einfach ein wenig früher und wesentlich rascher geschieht.
Der Schaden wird mit den angedachten Corona-Bonds lediglich vergrößert und das Leiden in die Länge gezogen. Zu retten gibt es hier nichts mehr, Italien, Spanien und Frankreich rutschen sowieso in die Insolvenz, ein klarer Schnitt und die Rückkehr zu Nationalen Währungen wäre hilfreich. Do könnte jede Nation Inflation betreiben wie es die Situation gerade erfordert, anstatt darauf zu spekulieren weitere Schulden auf Kosten anderer Staaten, bzw. deren Steuerzahler aufzunehmen.
-
Vor 22 Stunden Kommentar zu
Zeitwohlstand und Wachstum
Der Markt ist die Wirtschaft und dieser sichert sich selber über Angebot und Nachfrage, dies geschieht, ob sie es nun glauben oder nicht, ganz von alleine. Was die Wirtschaft ausgehöhlt und an den Rand des Zusammenbruches gebracht hat ist mitnichten der "Marktradikalismus" (wenn sie den freien Handel zwischen den Menschen als solchen bezeichnen mögen…) sondern das Schalten und Walten der Zentralbanken und der Politik. Der Schutz des Individuums und somit jedes Marktteilnehmers, als einzige Legitimation für einen Staat, wurde durch die Politik nicht priorisiert. Gewisse Gruppen, Marktteilnehmer oder Institutionen haben hier Sonderregeln und Rechte, schon alleine durch den Akt der Geldschöpfung genießen sie einen dem Betrug gleichkommenden Vorteil. Geldschöpfung und die Erzeugung von Zahlungsmitteln sollte ebenso wie die Erzeugung von Gütern und Dienstleistungen eine Domäne des Marktes sein, der Zwang ein gewisses Gut bzw. ein schlechtes Erzeugnis anzunehmen, obwohl der Markt alternativen schaffen könnte, ist staatliche Umverteilung und hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun. Wir sind gesetzlich verpflichtet das hier institutionell geschaffene Geld anzunehmen, wir haben nicht die Freiheit anderes oder besseres Geld zu verwenden, aber genau dies würde ein funktionierender Markt ebenso benötigen wie die Vertragsfreiheit welche ebenso durch den Gesetzgeber eingeschränkt wird, obwohl sein Zweck deren Schutz ist. Eine Zentralbank könnte niemals derart mächtig werden wenn der einzelne Marktteilnehmer anderes Geld verwenden könnte als jenes zu dessen Verwendung sie per Gesetz gezwungen werden. Ich erinnere an dieser Stelle daran:
Art. 99 Geld- und Währungspolitik
1 Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes; diesem allein steht das Recht zur Ausgabe von Münzen und Banknoten zu.
2 Die Schweizerische Nationalbank führt als unabhängige Zentralbank eine Geld- und Währungspolitik, die dem Gesamtinteresse des Landes dient; sie wird unter Mitwirkung und Aufsicht des Bundes verwaltet.
Da steht nirgendwo das es Sache des Marktes ist und wäre das Geld für den Handel mit Gütern und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, eben so wenig wie da steht das wir die Freiheit hätten unser Zahlungsmittel frei untereinander auszuhandeln und somit das nach unserer Ansicht beste und zugleich wertstabilste, oder volatilste zu wählen. Wir laufen soeben mit Anlauf in eine Hyperinflation, dies wäre gar nicht möglich wenn jeder Marktteilnehmer die Wahl hätte jenes Geld zu verwenden welches ihm am sinnvollsten erscheint. Was würde am Markt passieren wenn ein Anbieter von „Geld“ seine Währung inflationär behandelt? Die Marktteilnehmer weichen auf ein anderes Zahlungsmittel aus, welches ihnen sinnvoller und Zweckgemässer erscheint. Wenn eine Währung stirbt (Hyperinflation) ist nicht plötzlich kein Geld mehr vorhanden, in der Not sucht der einzige in solchen Situationen noch eingeschränkt funktionierende Markt (Schwarzmarkt) andere Lösungen, wie z.Bsp. Zigaretten oder andere leicht transportierbare und teilbare Güter und Währungen als Zahlungsmittel. Der Markt kann nicht übertölpelt werden, spätestens wenn der letzte begriffen hat, dass hinter dem Fetzen Papier welchen er in der Hand hält kein „Wert“ bzw. kein Anrecht auf Tausch mehr steht, löst sich eine Währung schneller auf als Zentralbank und Regierung reagieren können. Das eigentliche Problem ist an dieser Stelle das Monopol auf Geld, welches dem Staat den grössten Einfluss auf die Marktteilnehmer ermöglicht und egal wie schlecht das angebotene Produkt ist, jeder einzelne Marktteilnehmer ist gezwungen dieses und nur dieses eine Geld nachzufragen.
Würde es jedoch einen freien Handel für freie Währungen geben, der Erzeuger einer Währung wäre auf Stabilität aus, da diese von seinen Kunden gefordert wird, womit ja schon das „Gesamtinteresse“ definiert wäre. Es wäre mir Wurst wer mein Geld erzeugt, hätte ich eine Wahl würde ich lediglich jenes Geld verwenden welches einen wirtschaftlichen Gegenwert, eine reale Sicherheit zu bieten hätte, egal ob privat oder von „öffentlicher Hand“ ausgegeben. Es ist dem Markt zu überlassen welche Projekte es zu finanzieren gilt, bzw. wofür und weshalb Geld geschöpft werden kann. Ist die Kontrolle des Geldes durch jeden einzelnen Marktakteur vorhanden, so werden wir eine demokratische Form des Geldes implementieren, welche alle Prozesse automatisch optimiert und durch seine Vielzahl an Möglichkeiten einen Schutz vor Enteignung bietet.
-
Vor 4 Tagen Kommentar zu
Zeitwohlstand und Wachstum
Herr Bender, die nachgefragten Güter zur Lebenserhaltung wird ein Produzent auf diesem Planeten herstellen und nicht der Staat, wie sollen diese bitte durch den Staat gesichert werden? Ausfuhrverbot in Bereichen wo diese Güter noch hier hergestellt werden? Per order Mufti von unserer Regierung an den Gemüseproduzenten in Spanien oder Italien, oder an den Hersteller von Hygieneartikel und Medikamente in China? Wenn nichts kommt, kann auch nichts "gesichert" (geklaut) und verteilt werden. Was macht ein Unternehmen wenn seine Lieferung konfisziert wird?
Lassen sie die Sache durch den Markt und ein anderes Geldsystem regeln und niemand muss Mangel leiden.
-
Vor 4 Tagen Kommentar zu
Zeitwohlstand und Wachstum
Verzeihen Sie wenn ich dies mal so salopp sagen darf, ihre Generation wird kaum den Schaden tragen, es ist vor allem meine und die Generation meiner Tochter welche darunter leiden wird das Politik und Geldpolitik seit 2008 nichts, aber auch gar nichts dagegen unternommen haben, dass eine weitere und mächtigere Krise unsere Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern wird. Ganz im Gegenteil, man hat das gängige Finanzsystem sowie die Geldschöpfung nicht in Frage gestellt, man hat die Reglementierung der Banken so weit getrieben das sie 1/4 ihrer dahin schmelzenden Erträge dafür aufwenden müssen schmutziges Papier zu produzieren, welches kein Mensch liest und man hat uns versichert das es der Wirtschaft über all die Jahre gut gegangen sei. Das trotz Energiewende und Vermittlung von unnützem Wissen an die nächste Generation, sowie dem ganzen Subventionszirkus alles in Butter sei. Weiter von der Realität entfernt kann man sich nicht bewegen.

Oder um es mit den Worten von Ayn Rand auf den Punkt zu bringen:
„Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, daß Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, daß man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, daß das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, daß Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, daß die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, daß Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, daß Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“
-
Vor 4 Tagen Kommentar zu
Zeitwohlstand und Wachstum
Sie gehen von dem Umstand aus das in diesem Land noch die Produktion von Gütern stattfindet und für das Geld welches ihnen zur Verfügung steht auch in Zukunft noch Güter verkauft werden. Da muss ich sie leider enttäuschen, die Weltwirtschaft steht momentan vielerorts still, eine ganz andere Situation als 2008. Dieses Mal erwischt es die reale Wirtschaft und der Schock, bzw. die Rezession welche man seit 2008 Geldpolitisch herauszögert hat, wird sich nun umso mehr bemerkbar machen. Was passiert wenn eine steigende Nachfrage auf ein zusammenbrechendes Angebot trifft? Es wird mit einer Inflation der Kaufkraft und Vermögen einhergehen. Momentan befinden wir uns noch in einer Deflation weil alle Cash benötigen um sich über Wasser zu halten, dass wird sich mit zunehmenden Lieferschwierigkeiten​ und einem mangelnden Angebot an Gütern auf dem Markt relativ rasch ändern. Verabschieden sie sich schon einmal von ihrer Pensionskasse, gut hat es wer in reale Sachwerte investiert hat, dessen Schaden wird sich in Grenzen halten. Die Inflation wird in den nächsten Wochen oder Monaten kommen, sobald das Warenangebot merkbar zurückgeht wird sie nicht mehr aufzuhalten sein. Da können Zentralbanken und Staat noch so viel Geld auf den Markt pumpen wie sie wollen, es ändert nichts an den Tatsachen, wenn die reale Wirtschaft nicht mehr in der Lage ist dieses Geld in Produktivität umzuwandeln (weil die Produktion von Gütern mittlerweile bei uns kaum mehr stattfindet) gibt es auch nichts mehr zu kaufen.
-
Vor 6 Tagen Kommentar zu
Corona-Virus: Tut der Bundesrat das Richtige?
Die heutige Lehre der Ökonomie beruht auf den Grundsätzen des Keynesianismus, diese in irgend einer Weise als Liberal zu bezeichnen ist an sich schon Etikettenschwindel und ausgemachter Unfug.
Das die Wirtschaft nicht nach "Schulmeister" (Nomen est omen?) funktionieren wird, kann ich Ihnen hier und jetzt versichern. Das oben skizzierte Modell entspricht dem Sozialismus und der Planwirtschaft, welche für jede arbeitsteilige Gesellschaft dem Tod auf Raten gleichkommt. Eine zentralistisch orchestrierter, planwirtschaftlicher Umbau der Wirtschaft in welchem Eigentum und Freiheit keinen Platz mehr haben werden. Wieso solche "Gesellschaftsentwürf​e" von Intellektuellen immer wieder zu Genozid, Verschwendung von Ressourcen und letztlich zur Verarmung und Mangel führen und trotz all dieser Wirkungen immer noch eine solche Popularität haben, können sie in "Totgedacht" von Roland Baader nachlesen:

http://​www.roland-baader.de/​wp-content/uploads/Ba​ader_totgedacht.pdf
-
Vor 6 Tagen Kommentar zu
Neuer Verein für das Tessin
Herr Bender,
Die heutige Ökonomie ebenso wie die Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik bedient sich ausschließlich am Fundus von Kaynes Ideen. Man soll kein Geld horten (sparen), mann soll es umlegen, sprich sofort ausgeben.

Juan Ramón Rallo jedoch beweist in seinem Buch „Das Fiasko der Keynes’schen Wirtschaftslehre“ die soziale Funktion des Hortens. Geld nachzufragen bedeutet nicht, Nichts am Markt nachzufragen. Horten ist die natürliche Antwort von Sparern und Konsumenten auf eine Produktionsstruktur, die nicht ihren Anforderungen entspricht. Es ist ein Signal des Protestes an die Unternehmer: „Bietet andere Konsum- und Kapitalgüter an! Ändert die Produktionsstruktur, die Zusammensetzung der angebotenen Güter entspricht nicht unseren Vorstellungen.“
In Phasen großer Unsicherheit ist es klug, zu horten und Geldmittel nicht langfristig zu binden. Rallo liefert ein anschauliches Beispiel. Nehmen wir an, die allgemeine Unsicherheit steigt, weil die Menschen ein Erdbeben erwarten. Sie beginnen, zu horten, sprich, sie erhöhen ihre Liquidität, was sie flexibler macht. Dies ist aus Sicht der Marktteilnehmer vollkommen rational und vorteilhaft. Die Alternative ist, mittels Staatsausgaben zu investieren, um die Wirtschaft anzukurbeln, z.B. mit öffentlichen Bauprojekten. Die staatliche Produktion von Hochhäusern ist nicht nur gegen den Willen der vernünftigeren Menschen, es wird sich auch als desaströs erweisen, sollte das Erdbeben Realität werden.

Da Keynes im Falle ungenutzter Ressourcen das Ausweiten der Geldmenge empfiehlt, spielen diese ebenfalls eine wichtige Rolle in Rallo’s Buch. Rallo stellt die Frage, warum Produktionskapazitäte​n nicht ausgeschöpft werden und kommt zum Schluss, dass ihre Eigentümer einen Preis für ihre Dienstleistung verlangen, der höher ist als diskontiertes Wertgrenzprodukt ist. In einem solchen Umfeld führt Inflation zu einer Umverteilung zu Gunsten der Eigentümer dieser Produktionsfaktoren, oder zur Behinderung der Restrukturierungsvers​uche, sprich die Wirtschaft leidet unter Zwangssparen oder Kapitalaufzehrung.


Schonungslos wendet sich Rallo den weiteren Gedanken Keynes‘ zu. Der berühmte keynesianische Ausgabenmultiplikator​ erfordert nämlich, dass es bei allen Produktionsfaktoren ungenutzte Ressourcen gibt. In anderen Worten, damit Keynes mit seinem Multiplikatoreffekt Recht hat, müsste es bei allen Produktionsfaktoren freiwillige Arbeitslosigkeit und brachliegende Kapazitäten in der Konsumgüterindustrie geben. Falls es nicht ungenutzte Bestände bei allen Faktoren gibt, würde die staatliche Stimulierung von neuen Investitionsprojekten​ lediglich zu Engpässen bei anderen Projekten führen, wenn die Faktoren von diesen profitableren Projekten abgezogen werden. Und falls es bei allen Faktorarten ungenutzte Bestände gibt, aber keine freie Kapazitäten in der Konsumgüterindustrie bestehen, würden die staatlichen Ausgabenprojekte die Konsumgüterpreise erhöhen und zu einer Verkürzung der Produktionsstruktur führen. Wenn jedoch allgemein alle Faktorarten brachliegen und es ungenutzte Kapazitäten bei den Konsumgütern gibt, warum kommt es dann nicht zu einer freiwilligen Übereinkunft zwischen Unternehmern und Eigentümern von Produktionsfaktoren?


Rallo zeigt, dass nach einem künstlich geschaffenen Boom, in einer Phase also, in der zahlreiche Fehlinvestitionen getätigt wurden und eine allgemeine Überschuldung in der Wirtschaft festzustellen ist, nahezu keine Nachfrage nach Darlehen vorhanden ist (heutige Situation), trotz niedriger Zinsen. In dieser Situation ist man mit einer Illiquiditätsfalle konfrontiert, da die Marktteilnehmer ihre Liquidität verbessern wollen. Sie wollen ihre Schulden reduzieren und keine neuen Darlehen aufnehmen. Die Politik des billigen Geldes verschlimmert in dem Moment die Situation, denn aufgrund des niedrigen Zinsniveaus, gibt es keine Motivation, sich von Schulden frei zu machen oder Anleihen vorzeitig zurückzuzahlen (weil die Kurse/der Wert der Schulden gestiegen ist). Die Lösung dieser Situation allgemeiner Verunsicherung liegt im Sparen, stabilen Institutionen, in der Liquidierung von Fehlinvestitionen und der Reduzierung von Schulden.

Wie Rallo in Kontrast zu Keynes‘ Theorie zeigt, sind nicht Angebot und Nachfrage entscheidend, sondern deren Struktur. Wird in einer Depression, während der die Produktionsstrukturen​ verzerrt sind und in der die Wirtschaft sich in einer Liquiditätsfalle befindet, die Nachfrage durch Staatsausgaben stimuliert, können die bestehenden Produktionsstrukturen​ nicht die Güter herstellen, die die Konsumenten am dringendsten nachfragen. Die Lösung besteht nicht in noch mehr Ausgaben und noch mehr Schulden, sondern in Schuldenreduzierung und Liquidation von Fehlinvestitionen, um neue nachhaltige Investitionen zu ermöglichen.

Im Gegensatz hierzu liegt das Problem für Keynes immer in der unzureichenden Nachfrage begründet. Was also ist zu tun, wenn die Konsumenten und Investoren nicht die Güter nachfragen, die die Unternehmen anbieten und stattdessen horten? Nun, damit die Güter endlich gekauft werden, schlägt Keynes vor, die Steuern zu senken, die Zinsen zu reduzieren, die Währung abzuwerten oder dass ganz einfach der Staat die Güter anstelle der Konsumenten erwirbt. Aber warum, so stellt Rallo die Frage, sollen Konsumenten und Investoren Güter kaufen, die sie nicht wollen?

Keynes‘ Antwort: weil ansonsten die Arbeitslosigkeit steigt. Rallo entgegnet: wenn aber jemand genötigt wird, mit seinem Lohn etwas zu kaufen, das er nicht will, warum soll er überhaupt arbeiten? Die Alternative zu erzwungenem Kauf ist, die Löhne auf ihr diskontiertes Wertgrenzprodukt zu reduzieren, was wiederum Produktion und Nachfrage erhöht. Rallo zeigt auf, dass eine Gesellschaft nicht reicher wird, wenn die Regierung die Menschen zum Kauf von Gütern, die sie nicht wollen, bewegt oder zwingt. Die Essenz von Keynes‘ Theorie lautet für Rallo daher: wenn die Menschen nicht kaufen wollen, was produziert wird, sollte die Regierung sie zwingen, gegen ihren eigenen Willen zu handeln.
-
Vor 7 Tagen Kommentar zu
Wirtschaftliche Massnahmen: Bremsen statt beschleunigen
Herr Heeb, die eigentliche Gefahr sind nicht die nachgeholte Insolvenz von den 10-15% Zombieunternehmen, welche sich durch die Politik der tiefen oder null Zinsen der Zentralbanken seit 2007 über Wasser halten konnten. Diese würden auch keinem anderen Belastungstest (kleinere Rezession, Lieferschwierigkeiten​, Zinserhöhung etc.) mehr standhalten, jetzt ist es halt der Corona welcher ihnen endgültig den Rest gibt. Es ist wie beim Menschen, jene mit einer Vorbelastung trifft es tödlich. Da nutzt es auch nichts wenn der Bund noch Milliarden an zukünftigen Steuergeldern verbrennt, oder die Zentralbanken in ihrer Machtlosigkeit und in ihrer Keynesianischen Hybris Geld auf den Markt pumpen.
Die eigentliche Gefahr droht an anderer Stelle und ist nicht nur eine wirtschaftliche Korrektur der seit der letzten Wirtschaftskrise aufgestauten Ungleichgewichte auf Seiten der Unternehmen, sie betrifft die Banken selber und zwar alle Banken. Die Gewinne der Finanzhäuser sind durch den tiefen Zins soweit eingebrochen das man als Bank lediglich noch mit wohlgestalteter und aufgebrezelter Bilanz "Gewinne" ausweisen kann und das Kreditausfallrisiko sowieso nicht mehr beachtet, man wird ja von Staates wegen gerettet lautet hier die Erkenntnis der letzten Krise.
Wenn sie alle Zinszahlungen, ich nehme an damit sind auch jene an die Banken gemeint, aussetzen, so werden sie mal erleben wie schnell dieses Finanzsystem am Ende sein wird. Wenn die Banken mit ihren erodierenden Gewinnen keine Zinsen mehr bekommen, sind sie in Kürze am Ende. Sie verlieren durch die gesetzliche Reglementierung (Basel III, Eigenkapitalvorschrif​ten) flux jede Möglichkeit Kredite an die notleidende Wirtschaft zu vergeben und zwar nicht nur an die Zombieunternehmen welche sowieso keine Kredite mehr erhalten werden, sondern auch an solide und wirtschaftliche Unternehmen die mit einem Kredit über die missliche Lage hinwegkommen würden.
Es ist in der Wirtschaft, Geldpolitik und Staatspolitik nicht anders als beim Coronavirus, nehmen wir lieber eine kurzfristige Katastrophe in Kauf, oder zögern wir diese Ungleichgewichte hinaus bis sie in ihrer Summe und Grössenordnung schlicht nicht mehr aufzuhalten sind und der Schaden an Wirtschaft und Gesellschaft derart groß sein wird das wir uns wünschten wir hätten anders gehandelt?
Es gibt grob gesagt 2 Möglichkeiten bei Wirtschaft, Geldpolitik und Corona:

Variante 1: Man setzt die andauernden Hlfs- und Flickmassnahmen aus und nimmt die momentane Katastrophe in Kauf um nach der Tabula rasa neu zu beginnen, bzw. gestärkt und mit neuem Vertrauen in sich selber und andere in die Zukunft zu schreiten.

Variant​e 2: Die Dysfunktionen werden in allen Bereichen beibehalten und durch die Politik mit einem Flickenteppich an Maßnahmen (Enteignung jetziger und zukünftiger Steuerzahler und Bürger, Ausnahmezuständen, Aussetzung demokratischer Prozesse, diktatorischen Massnahmen, Eingriffe in die Verfassung und Zerstörung der freiheitlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung) soweit zugedeckt, dass wir über Monate oder gar Jahre in der Bewegungslosigkeit verharren und jede Volatilität unterdrücken.

Das Resultat von Variante 2 wird dasselbe sein wie bei Variante 1, einfach umfassender und katastrophaler in seiner Größenordnung und in den Konsequenzen für die Menschen. Ich denke wir hätten diese Sollbruchstelle schon alleine durch die Geld- und Staatspolitische Zerstörung von Wirtschaft und Banken, sowie die Auflösung rechtsstaatlicher Verhältnisse bis Ende dieses Jahres auch ganz ohne Corona erreicht, jetzt kommt die Katastrophe einfach ein wenig früher.
-
Vor 7 Tagen Kommentar zu
Meine Recherchen und Gedanken zur Grippe
Herr Ebinger

Die Gefahr des Covid 19 liegt nicht nur darin begründet, dass er eine höhere Mortalität aufweist als andere Viren, seine leichte Übertragbarkeit und seine lange Ansteckungsgefahr sind weitere Gründe. Man könnte, wäre man dem Darwinismus verpflichtet sagen, dass diese Pandemie ja auch etwas gutes haben mag, da die Natur somit die Alten und Kranken dezimiert welche mit den heutigen medizinischen Mitteln noch lange überleben. Das selbe gilt übrigens auch für die Wirtschaft. Das ist jedoch zu kurz gegriffen, da unser Gesundheitssystem schlicht nicht die Mittel hat eine solche Anzahl Intensivpatienten zu Pflegen. Auf einer Intensivstation benötigen 12-15 Patienten ca. 9-10 Ärzte und weitere 45 ausgebildete Pflegefachkräfte. Lungenmaschinen und Betten sind bei dieser Epidemie nicht das Problem, sondern das ausgebildete Personal. Da auch vom Pflegepersonal und den Ärzten viele daran erkranken, ist mit Ausfällen im 2-Stelligen Prozentbereich zu rechnen. Des Weiteren müssen sie die Covid 19 Patienten von den übrigen Notfallpatienten separieren und auch Ärzte sowie Pflegefachkräfte welche mit diesen in Kontakt kommen stehen für andere Intensivpatienten nicht mehr zur Verfügung. Sie sehen als, die Infrastruktur ist nur das geringere Problem. Bei 100 Corona-Patienten benötigen sie 60 Ärzte und 300 Pflegefachkräfte welche sie dem übrigen Gesundheitssystem entziehen und welche auf absehbare Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese Berufsgattungen wachsen nicht auf den Bäumen und man kann sie für eine Krise in diesem Ausmass auch nicht vorhalten. Stellen sie sich vor welche exorbitanten Kosten eine solche Krisenvorsorge auf unser Gesundheitssystem hätte.
-
Vor 12 Tagen Kommentar zu
SARS-CoV-2: Ein "Killervirus"?
Herr Bender, der Staat sollte nicht dazu verpflichtet sein die Wirtschaft zu sichern, sondern für seine Bürger/innen die innere Sicherheit, sowie den Schutz gegen außen zu gewährleisten. Das Krisenmanagement des Staates und Zentralbanken in Sachen Wirtschaft scheitert immer, eine reine Frage der Zeit.

Nietzsches Verständnis von Staat ist so aktuell wie nie zuvor:
Staat heisst das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: ``Ich, der Staat, bin das Volk.''
Lüge ist's! Schaffende waren es, die schufen die Völker und hängten einen Glauben und eine Liebe über sie hin: also dienten sie dem Leben.

Momentan mag es so scheinen, dass der Staat gewisse Teile der Wirtschaft sichert, obwohl er eigentlich nichts anderes tut als die Partikularinteressen jener zu "schützen" welche am lautesten schreien, oder die beste Lobbyarbeit tätigen. Dazu ist es notwendig das er den Pfad der eigenen Verfassung verlässt und das Recht soweit anpasst das solcherlei möglich und machbar wird. Der Verlust der Freiheiten (Meinungsfreiheit, Vertragsfreiheit, wirtschaftliche Freiheit, persönliche Freiheiten) vieler wiegt aber doch deutlich mehr als die Interessen einiger weniger welche sich über den Umweg des Staates den Gesetzen und der Volatilität des Marktes entziehen möchten.
Wo etwas der "Allgemeinheit" gehört ist die Schindluderei, der sorglose Umgang damit nicht von der Hand zu weisen, egal ob Ressourcen, Güter oder Infrastruktur, der Schaden welcher lange Zeit verheimlicht wird ist irgendwann für jeden offensichtlich.

Ich bin Besitzer eines Autos, dieses ist mein Eigentum, ich kann darüber verfügen wie mir beliebt. Ich kann es pflegen, muss aber nicht, da meine Handlungsweise nur für mein Eigentum und dessen Wert (Wiederverkauf) eine Rolle spielt. Nimmt mir jedoch eine Institution das Recht (egal ob demokratisch legitimiert oder nicht) über mein Eigentum und dessen Verwendung selber zu entscheiden, weil z.Bsp. andere ein Auto benötigen und sich aus irgendwelchen Gründen keines leisten können, so entzieht man meiner Person den Schutz und überträgt diesen auf andere, mit allen Konsequenzen die damit einhergehen. Das nennt man dann Politik, es ist aber immer ein Leben auf Kosten anderer. Wieso ist das so? Ich habe auf andere Dinge verzichtet um mir ein Auto kaufen zu können, ich gehe nicht in die Ferien, spare bei meinen persönlichen Ausgaben um mir diesen Wunsch erfüllen zu können. Andere haben nicht die selben Präferenzen wie ich, was auch durchaus legitim ist und wogegen ich nichts habe. Sollten sie aber über den Umweg des Staates Wünsche und Bedürfnisse abdecken lassen, auf welche sie kein Anrecht haben, weil sie lieber 3x pro Jahr in die Ferien fahren oder sich 100 paar Schuhe kaufen als sich ein Auto zu leisten, so wird ein Gesetz welches mir das Recht und die Verfügung an meinem Eigentum abspricht unbegründbar, obwohl vielleicht ein "öffentliches Interesse" an der Teilhabe an meinem Auto existiert. Was folgt ist das ich nicht mehr dazu bereit bin zu tanken, das Auto pfleglich zu behandeln, Reifenwechsel und Service vergesse ich sowieso, da ich ja jetzt einer von vielen bin welcher zwar dieses Gut gekauft hat, aber kaum mehr Einfluss auf dessen Verwendung habe. Jede weitere Investition ist ein persönlicher Verlust, ich lasse die Karre einfach so stehen und schreibe sie ab. Soll schauen wer will....
Wir sind momentan in vielen Bereichen innerhalb unserer Gesellschaft beim "Soll schauen wer will" angelangt, dass sicherste Mittel um jede Zuständigkeit und jede Verpflichtung, welche immer einer persönlichen Verantwortung entspringen, völlig zu Nichte zu machen.
-