Benedikt Jorns parteilos

Benedikt Jorns
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No Billag ohne Gegenvorschlag: Risiko für unsere Demokratie
Die na­tio­nale Iden­ti­tät und der Zu­sam­men­halt der Schweiz ba­sie­ren nicht auf einer ge­mein­sa­men Spra­che oder Re­li­gion son­

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Dafür setze ich mich ein

Konstruktive Zusammenarbeit auch bei grundsätzlich anderer Sicht.





Meine politischen Ämter und Engagements




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Meine neusten Kommentare

Vor einem Tag Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
Was haben wir bei einer Annahme der Vollgeld-Initiative in den kommenden Jahren zu erwarten?
Niemand anders kann dies besser abschätzen als unser Nationalbank-Präsiden​t Thomas Jordan:
https://www.blick.c​h/news/politik/snb-pr​aesident-jordan-kriti​siert-die-vollgeld-in​itiative-das-geld-der​-buerger-wuerde-an-we​rt-verlieren-id839559​6.html
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
Ich habe mich zwar vorwiegend mit Mathematik und Physik sowie Informatik befasst, doch Volkswirtschaft ist ein wenig mein "Hobby". So habe ich eben als Nebenfach an der Uni Bern auch Nationalökonomie studiert. Seither sind für mich volkswirtschaftliche Überlegungen bei allen politischen Entscheidungen ganz klar zu beachten. Hier meine Gründe für ein überzeugtes "Nein" zur Vollgeld-Initiative.


Die jährliche Zunahme der in einer Volkswirtschaft umlaufenden Geldmenge ist nicht messbar wie dies beispielsweise der im Folgenden auftretende Volkswirtschafter Alex Schneider in seinem eigenen Beitrag verkündet. Zudem wäre nicht allein die Geldmenge sondern auch ihre Umlaufgeschwindigkeit​​​ zu beachten. Messbar ist hingegen die sich aus der umlaufenden Geldmenge ergebende Inflationsrate. Sowohl in den USA wie auch bei der Europäischen Zentralbank wird eine Inflationsrate zwischen 1,5% und 2% angestrebt. In der Schweiz lag sie lange Zeit viel zu tief. Letztes Jahr stieg sie nun doch - wenn auch zögerlich - auf 0,6%. Unsere Nationalbank schöpft zwar schon seit vielen Jahren in grosser Menge neues Geld, nicht etwa um es in der Schweiz in Umlauf zu bringen, sondern um es in ausländische Währung zu wechseln und dann möglichst Gewinn bringend anzulegen. Dabei gab es zum Teil auch sehr fragwürdige Investitionen in die Weiterentwicklung der Ölförderung der USA. Doch in gleichem Mass wie wir so zu ausländischem Geld kamen, haben ausländische Zentralbanken Schweizerfranken erhalten. Weltweit kein anderes Land hat den ausländischen "Investoren" auch nur annähernd soviel Geld in die Hand gedrückt. Doch diese haben nicht wie unsere Nationalbank das Ziel, kurzfristige Gewinne zu erzielen. Vielmehr sind sie daran interessiert, sich in Firmen mit grossem Know-how einzukaufen und längerfristig sogar zu übernehmen. Zwar sind dies zum Teil Länder, die dann auch durch gut ausgebildete Fachleute viel Wissen in diese Firmen in der Schweiz hineinbringen, doch ein mulmiges Gefühl bleibt leider bestehen.

Unsere Wirtschaft und insbesondere die Rolle des in ihr umlaufenden Geldes ist sehr schwierig zu verstehen. "Beweisen" wie in der Mathematik oder der Physik lässt sich fast nichts. Doch eines ist ganz klar zu erkennen: Die Wirkung der Vollgeld-Initiative abzuschätzen, ist äusserst schwierig. Wer meint, mit einigen wenigen Argumenten die "Wahrheit" zu verkünden, überschätzt sich gewaltig. Gemäss heutigem Wissensstand hat eine Veränderung der umlaufenden Geldmenge sehr rasch eintretende und in ihrem Ausmass schlecht voraussehbare Wirkung. Die Schweiz hat im internationalen Vergleich eine sehr gut laufende Volkswirtschaft. Hier eine stark wirkende Änderung vorzunehmen, wäre unbegreiflich und verrückt!
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Vor 16 Tagen Kommentar zu
Die Schweiz ist kein Versuchskaninchen!
Mein Studium umfasste Vorlesungen in Mathematik und Physik sowie Volkswirtschaft (Nebenfach). Dabei sah ich grosse Unterschiede in diesen drei Fachbereichen. In der Mathematik und in weiten Bereichen der Physik lassen sich viele Aussagen beweisen. In der Volkswirtschaft (= Nationalökonomie) sind es die Erfahrungen, die neue Erkenntnisse bringen. Die Annahme der Vollgeldinitiative würde die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes stark verändern. Dieses Risiko möchte ich nicht eingehen.
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January 2018 Kommentar zu
No Billag ohne Gegenvorschlag: Risiko für unsere Demokratie
Wer glaubt, TV und Radio könnten sich in der Schweiz durch Werbung finanzieren, muss die heutige Verteilung des "Werbekuchens" beachten. Zeitschriften sahen in den letzten Jahren ihren Anteil schrumpfen, er liegt jedoch immer noch bei 47%. Radio und Fernsehen erhalten 34%. Würde SRG der Billag-Finanzhahnen zugedreht, könnten die Löhne der Mitarbeiter nicht mehr bezahlt werden und ein grosser Teil der heutigen Werbeeinahmen würde zu grenznahen Fernsehsendern fliessen. SRG würde diesen Schock kaum überleben und unsere Zeitschriften hätten im Kampf um Werbeeinnahmen schwierige Zeiten vor sich. SRG hat starken Einfluss auf unsere im Vergleich zu andern Ländern grosse politische und damit auch ökonomische Stabilität. Ich bin SRG dafür sehr dankbar. Zu "No-Billag" sage ich ganz klar "Nein"!
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December 2017 Kommentar zu
No Billag ohne Gegenvorschlag: Risiko für unsere Demokratie
Zwar habe ich nicht ganz dieselbe Meinung wie Sie Herr Knall, doch trotzdem drücke ich Ihnen den Daumen nach oben. Man darf in der Schweiz verschiedener Meinung sein!

Nicht jedes Land in Europa fühlt sich als Einheit, die eine gemeinsame Zukunft sieht. Spanien, Grossbritannien, Italien und auch noch einige andere Länder sind zunehmend instabil. Eine mit inneren Spannungen belastete Politik bremst den Fortschritt in vielen Bereichen sehr stark.

Dass sich die Schweiz im internationalen Vergleich sehr gut entwickelt, hat viele Gründe. Wir gehören zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung, die ökonomische Entwicklung ist vielseitig und dynamisch, die Lebensqualität in der Schweiz wird in Umfragen als hoch eingestuft. Nicht zuletzt haben wir eine über lange Zeit gewachsene Erfahrung, um auch bei grossen Meinungsdifferenzen demokratisch einen Konsens zu finden. Wir bemühen uns wie kaum ein anderes Volk, die Sprachenvielfalt bis hinein ins Bundeshaus nicht nur zu beachten sondern auch zu leben. Wir haben zudem offene Augen, um die Vielfalt in unserem Land aber auch weltweit zu verstehen und zu akzeptieren.

Es ist nicht nur unsere direkte Demokratie, sondern auch das Verständnis für andere Menschen, beides wird von SRG stark gefördert. Der neue Service-public-Auftra​​​​g will genau diese zwei Bereiche ins Zentrum der SRG-Aktivitäten stellen und unsere fürs Fernsehen bereitgestellten Gelder grösstenteils dafür einsetzen. Eine so ausgerichtete SRG kann viel dazu beitragen, dass das Schweizervolk auch weiterhin gemeinsam einer guten Zukunft entgegen geht. Unsere optimistische Landesfahne, das wunderbare Herz hinter Hans Knalls lachendem Gesicht und Ogis Spruch "Freude herrscht" zeigen uns den Weg dorthin!
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May 2017 Kommentar zu
am 21. 05. NEIN zum Energiegesetz
Herr Jossi
Eduard Kiener kenne ich persönlich. Ich schätze Gespräche mit ihm sehr. Auch Heinz Karrer, ehemals Chef der Axpo und heutiger Präsident von Economiesuisse sagte zu mir, Eduard Kiener sei wohl der intelligenteste Mensch, der sich in der Schweiz mit der Energiestrategie befasse. Es gibt einige Interviews mit ihm, z.B.
www.srf.ch/news/sch​weiz/abstimmungen/abs​timmungen/atomausstie​gs-initiative/kernene​rgie-und-erneuerbare-​gehen-hand-in-hand
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May 2017 Kommentar zu
am 21. 05. NEIN zum Energiegesetz
Eduard Kiener, langjähriger Direktor des Bundesamts für Energie, ist ein genialer Ingenieur-ETH und zugleich Ökonom. Wegen seiner auffallenden Intelligenz holte man ihn zum Bund. Ich selbst habe an der Uni Math, Physik und Ökonomie studiert. Wir beide haben dieselbe Sicht: Forschung und Entwicklung sowohl im Bereich der erneuerbaren Energie wie der Kernenergie haben grosses Potential. Zur Energiestrategie 2050 sagen wir "Nein !"
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May 2017 Kommentar zu
Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden
Ca. 85% des weltweiten Energiebedarfs werden heute mit Erdöl, Erdgas und Kohle abgedeckt. Der Energiebedarf in den Entwicklungs- und Schwellenländer wird in den kommenden Jahrzehnten noch stark steigen. Erneuerbare Energien und Kernkraftwerke haben auch gemeinsam kaum je eine Chance, die fossilen Energien zu ersetzen.

Lange Zeit sah man keine Möglichkeit, die Kernfusion für die Energieversorgung zu nutzen. Heute sind die Forscher dank Computer-Simulationen​​​​​ davon überzeugt, dass es möglich sein wird. ITER in Cadarache wird noch kein Strom produzierender Reaktor sein. Er wurde aus Kostengründen vorerst nur so gross geplant, dass er gemäss den Computer-Simulationen​​​​​ jeweils nur für ca. 9 Minuten eine Kernfusion aufrecht halten kann. Die Forscher sehen heute auch schon Möglichkeiten, wie man in einem nachfolgenden Projekt dann erstmals wird Strom erzeugen können. Es gibt zwar erste Schätzungen, wann dies der Fall sein wird. Doch die Erfahrung zeigt, dass es meistens länger geht.

Man kann heute bereits voraussagen, dass dereinst die Kernfusion bei der Ablösung der fossilen Brennstoffe neben den erneuerbaren Energien und den Kernkraftwerken eine grosse Bedeutung haben wird. Doch muss man realistisch einsehen: Der Weg dorthin ist noch lang!

Die Energiestrategie 2050 hat zwei ganz grosse Fehler: Erstens wird, wie uns Deutschland bereits heute eindrücklich zeigt, die sich entwickelnde "Subventionitis" den Markt komplett verzerren. Zweitens ist es ein unnötiger Widerspruch, einerseits klar zu erkennen, dass die heutigen Kernreaktoren 3+ wegen der angestrebten Sicherheit zu teuer geworden sind und deshalb in absehbarer Zeit kein Reaktorbau zur Diskussion steht und andrerseits will man Forschung und Entwicklung im Bereich der Kernenergienutzung weiterhin gestatten und auch finanzieren. Dieser Widerspruch ist alles andere als motivierend und ehrlich gesagt eine grosse Dummheit.

Wollen wir wirklich eine solche Energiestrategie 2050? "Nein !!!"
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May 2017 Kommentar zu
Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden
In der Schweiz decken wir unseren Stromverbrauch im kritischen Winterhalbjahr erst 0,9 Prozent mit Photovoltaik und 0,17 Prozent mit Windkraft ab. Unser Import von "Dreckstrom" aus Kohlekraftwerken nimmt jeden Winter deutlich zu. Forschung und Entwicklung haben in allen Bereichen grosses Potential.
Seit meinem Uni-Studium in Mathematik, Physik und Nationalökonomie befasse ich mich intensiv mit der Energiestrategie. Betrachten wir z.B. den Entwicklungsreaktor "Iter" in Cadarache. Die ETH Lausanne hilft dort mit. In wenigen Jahrzehnten wird es möglich sein, aus einem faustgrossen Kieselstein und einem Glas Wasser ein Jahr lang genügend Strom für eine Person zu produzieren. Als "Abfall" bleibt nicht radioaktives wertvolles Helium. Zur Energieinitiative ein klares "Nein" !!!
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May 2017 Kommentar zu
Die Wasserkraft braucht ein JA
Die Energiestrategie 2050 würde unseren CO2-Ausstoss stark erhöhen. Hier die "Dreckstrom-Rangliste​" der westeuropäischen Länder: Den grössten Kohle- und Gas-Anteil bei der Stromproduktion haben 1. Deutschland (64,2%) / 2. Italien (61,9%) / 3. Österreich (24,4%) ... Den kleinsten Kohle- und Gas-Anteil haben Norwegen (2,4%) und die Schweiz (4,7%)
... Und nun sollen wir mit der Energiestrategie 2050 tatsächlich Deutschland nacheifern?
Zur "Subventionitis 2050" ein klares "Nein"!!!
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