Emil Huber Parteifrei

Emil Huber
Emil Huber Parteifrei
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Jahrgang: 1960








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 17 Stunden Kommentar zu
Die Schweiz ist kein Versuchskaninchen!
Erinnerung an Bankenpleiten in der Schweiz:

Die obere Generation kann sich noch gut daran erinnern: Es war Anfang der 1990er Jahre, als die Konjunktur in der Schweiz stotterte und zum Beispiel die Spar- und Leihkasse Thun bankrott ging und Tausende von Kunden grosse Teile ihres privaten und/oder Geschäftsvermögens oder sogar alles verloren haben, zusammen rund 220 Millionen Franken! In der gleichen Zeit hatte sich auch die Solothurner Kantonalbank übernommen und musste mit Steuergeldern saniert und schliesslich privatisiert und verkauft werden. Und auch die Berner Kantonalbank musste in dieser Zeit mit über einer Milliarde Franken aus der Staatskasse saniert werden. Die Banken ihrerseits aber waren steinhart: In der gleichen Zeit mussten Hunderte oder auch Tausende Handwerker ihre Bankdarlehen kurzfristig zurückzahlen – wenn sie denn konnten. Auch der Autor dieser Zeilen musste einen Betriebskredit in Höhe von noch 65'000 Franken innerhalb von drei Monaten (!) zurückzahlen, obwohl er die Zinsen dafür immer korrekt und rechtzeitig bezahlt hatte, nur der Umsatz der kurz zuvor gegründeten Firma war noch nicht so hoch, wie ursprünglich erwartet.
So sicher sind die Banken und so darf man ihnen vertrauen! Wer das alles aus der Nähe miterlebt hat, weiss es: Die Sicherheit der Banken ist weitgehend eine Schönwetter-Sicherhei​t.

https://www.inf​osperber.ch/Artikel/P​olitik/Schweiz-Vollge​ld-Banken-Politik-Wer​bung

Es ist also eher ein Experiment, alles so zu lassen wie es ist!

Das Kantonalbank-Debakel

Der Niedergang der Solothurner Kantonalbank anfangs der 1990er Jahre liess sich auf zwei Ursachen zurückführen: Eigene Altlasten, unter anderem auch aus Geschäften mit dem danach strafrechtlich verurteilten Werner K. Rey, sowie die Übernahme der maroden Bank in Kriegstetten, deren Lage sich im Nachhinein als noch schlechter erwies als angenommen. Die Kantonalbank wurde in der Folge mit Steuergeldern saniert und ging privatisiert zunächst unter dem Namen Solothurner Bank SoBa an den Schweizerischen Bankverein, der aber anlässlich der Fusion mit der Schweizerischen Bankgesellschaft zur UBS von der Wettbewerbskommission​ die Auflage erhielt, sie bis spätestens 2003 wieder abzustossen. Sie ging schon im Herbst 2000 als Baloise Bank SoBa an die Basler Versicherung über, von der die Bank heute unter dem Namen Baloise Bank SoBa geführt wird.

Vor 15 Jahren musste der Kanton Bern seine Staatsbank vor dem Kollaps retten. Im Bauboom der ausgehenden 80er-Jahre hatten Verantwortliche der Berner Kantonalbank sorglos «Baulöwen» Millionenkredite in dreistelliger Höhe gewährt. Als die Immobilienblase später platzte und die Wirtschaft in eine Rezession schlitterte, summierten sich die faulen Kredite in den Büchern der Staatsbank auf 6,5 Milliarden Franken. Diese Altlasten wurden gemäss dem Sanierungskonzept in eine 1993 gegründete Auffanggesellschaft, die Dezennium Finanz AG, ausgegliedert. Zudem pumpte der Kanton über eine Kapitalerhöhung frisches Geld in die Staatsbank, damit sie auf dem Markt handlungsfähig blieb.

https://www​.tagesanzeiger.ch/sch​weiz/story/15575712

Der "Bund" schrieb 2014:

Das böse Erwachen
In der Branche herrscht die Meinung, eine Krise wie in den Neunzigerjahren könne sich nicht wiederholen. Wie war das aber, als 1989 die Zinsen anzogen und 1991 Banken pleitegingen?

http​s://www.derbund.ch/wi​rtschaft/konjunktur/D​as-boese-Erwachen/sto​ry/23744772


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Vor 17 Stunden Kommentar zu
Vollgeld JA: Geldschöpfung auf reales Wachstum beschränken!
Herr Matt
Die Nationalbank gab gar einst zu, dass sie mit selbst geschaffenem Geld Gold, Immobilien, Devisen etc. kaufen kann:

Ex-Notenbank​er Niklaus Blattner welcher bis 2007 Mitglied des Direktoriums der Nationalbank war sagte 2011 folgendes:

"Solang​e Vertrauen in den Franken besteht, kann die SNB jederzeit selber Geld schaffen. Sie kann zum Beispiel für 40 Rappen eine Tausendernote drucken lassen und mit dieser harte Assets, zum Beispiel Gold, kaufen"

https://ba​zonline.ch/wirtschaft​/konjunktur/Warum-die​-Nationalbank-nicht-p​leite-geht/story/2016​9524?track
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Vor 23 Stunden Kommentar zu
Vollgeld JA: Geldschöpfung auf reales Wachstum beschränken!
Herr Matt

Nach Ihrer Aussage gibt es also kein Geld aus dem "Nichts" sondern auch das Buchgeld auf unseren Bankkonten ist durch reelle Werte gedeckt. Dann sollte Vollgeld ja noch weniger ein Problem sein wenn man den "Schalter" umlegt und aus dem Buchgeld auf unseren Konten gesetzliches Zahlungsmittel wird.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Vollgeld JA: Geldschöpfung auf reales Wachstum beschränken!
Auch Jordan suggeriert, die Banken würden Ersparnisse der Kunden für Kredite verwenden. Da müsste es ja bei dem heutigen Kreditvolumem ja mal ab und zu vorkommen dass die Bank "ausverkauft" ist und dem Kreditnehmer sagen müssten, sorry, wir haben im Moment keine Kundengelder, die wir ausleihen können.
Schon einmal geschehen?
Auch verschweigt er, dass auch die Privatbanken mit selbst geschöpftem Geld Immobilien, Wertpapiere und Gold kaufen können. Die Mindestreserven von "hohen" 2.5% werden total überbewertet, da hat selbst China mit 20% mehr.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
"Es ist nicht einzusehen, warum man die grundsätzlich betrügerische Geldherstellung unter die alleinige Kontrolle von durch die Bürger weder wählbaren noch zur Verantwortung ziehbaren „Grauen Eminenzen“ stellen sollte."

Ja und was ist denn mit den Geldschöpfern der Privaten Grossbanken wie CS und UBS etc. sind da etwa die grauen Eminenzen von den Bürgern wählbar? Kann man als Bürger da etwa mitbestimmen?
Die Nationalbank hat immerhin einen staatlichen Auftrag, wo nicht Gewinne und Boni im Vordergrund stehen, wie bei den Privatbanken.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
Hans Knall

1. Welchen​ Umweg benötigt es anstelle einer „direkten Bezahlung“ wenn ich ab meinem Geschäftsbankenkonto,​​​ also mit „ungesetzlichem Zahlungsmittel“, die gesetzlichen Steuern bezahlen will?

Antwort es braucht das Buchgeld der Nationalbank, welches derzeit das einzige Buchgeld ist, welches gleichzeitig auch gesetzliches Zahlungsmittel ist, um Zahlungen von einer Bank zur anderen durchführen zu können. (Spielregel) Ausser man würde nach alter Manier einen Boten losschicken, welcher Bargeld von einer Bank zur anderen hinüberträgt oder auch wieder zurück, je nachdem, welche Bank gerade der Zahlungsempfänger ist.

2. Wie sicher ist mein Spargeld, wenn ich es in Bar, also mittels „gesetzlichem Zahlungsmittel“ auf mein Geschäftsbankenkonto einzahle?

Wenn Sie Bargeld zur Bank bringen wird der Betrag auf ihr Konto gutgeschrieben und Sie haben wieder "nur" Buchgeld. Was bedeutet, Sie haben zwar ein Anrecht auf Bargeld in der eingezahlten Summe plus allfällige Zinsen.
Durch die Bargeldeinzahlung steigt die Liquidität der Bank und sie kann das von Ihnen eingezahlte Bargeld z.B für Barauszahlungen an andere Kunden benutzen.

Aber sicherer ist es nicht, da müssten Sie schon einen Safe bei der Bank haben wo Sie das Bargeld aufbewahren.
Sinn der Vollgeldinitiative ist es ja gerade, dass das Buchgeld der Kunden ebenfalls wie das Buchgeld der Nationalbank zu gesetzlichem Zahlungsmittel wird.

G.Bender wird sicher intervenieren, wenn ich etwas übersehen oder falsch verstanden habe?
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
Ich denke, folgendes ist wohl mit ein Grund, wieso man gegen Vollgeld ist:

"UBS-Chef Sergio Ermotti gibt im Ausland bekannt, die Schweiz dürfe nicht damit rechnen, dass die grösste Schweizer Bank auf ewig im Land bleibe. Sie sei im Besitz von Ausländern, worunter der Tessiner vor allem US-Amerikaner versteht."
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)" zu?
Experiment ist eher die Teilnahme der Geschäftsbanken am Kapitalmarkt, wo es alleine in Deutschland ca. 400'000 Finanzprodukte gibt.
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
Und woher stammen denn ursprünglich die Spargelder, wenn nicht auch aus dem Nichts, vom Pflaumenbaum vielleicht?

Das Vollgeld auf den Konten (Sparkonten mit Verzinsung ausgenommen) ist schon sicherer, weil das Geld im Konkursfall der Bank dem Kunden selbst gehört. Das Buchgeld welches die Geschäftsbanken selbst erzeugen sind ja nur ein Anrecht in Zahlen auf Geld als gesetzliches Zahlungsmittel und bis jetzt sind alleine Banknoten und Münzen gesetzliches Zahlungsmittel. Mit dem Buchgeld der Geschäftsbanken kann man nicht direkt bezahlen, das geht nur über Umwege.
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