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Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten

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Die „Fair Foo­d“-I­ni­tia­tive und die In­itia­tive für Ernährungs­sou­ver­ä­​nität wol­len den Markt ab­schot­ten und auf Im­porte saf­tige Zölle er­he­ben. Die Ver­knap­pung der Le­bens­mit­tel würde eine Ver­teue­rung der Pro­dukte auf „­Bio“-­Ni­veau zur Folge ha­ben.

 

Ich bin der Meinung, dass unsere geltenden Bestimmungen und Gesetze genügen. Für alles weitere appelliere ich an die Eigenverantwortung. Ich finde es heuchlerisch, in der Schweiz die Produkte mit solchen Abstimmungen zu verteuern und dann aber im nahen Ausland billiges Fleisch und Milchprodukte zu kaufen. Deshalb stimme ich am 23. September 2018 NEIN zur den beiden unnötigen Initiativen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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29%
(7 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 23 Tagen

Alle vermögen Bio-Produkte, Herr NR Vitali, wenn sie halb so viel kaufen und essen wie bisher – und nichts wegwerfen.


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58%
(12 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte September 2018

Weil sich meine Antwort mit verschiedenen Kommentaren des Vielschreibers Georg Bender befasst, erlaube ich mir, mich anstelle der Antwortfunktion, der Kommentarfunktion zu bedienen.

In der Diskussion geht es vor allem um die stetige Verherrlichung des Antisemiten Henry Ford durch Georg Bender.

Bender
"W​er war aus der USA, noch Nazi, oder ist weltweit Fan dieser hirnlosen Menschen. Es gibt dafür Parteien, in welchen diese Spezies Unterschlupf finden!"

Dieser Satz verstehe ich nicht. Was wollen Sie konkret damit sagen?
Deutschlands Einheitspartei während den Kriegsjahren hat überall auf der Welt noch heute Sympathisanten.
Para​doxerweise sogar in ehemals kommunistischen Gebieten.
In der Schweiz werden sie niemals eine Chance haben.

"Aha, darum sind Sie gegen mich,…"

Warum ich Sie nicht mag, habe ich Ihnen ziemlich oft und ziemlich deutlich gesagt.
Ich glaube zwar nicht, dass es einen Sinn hat, mich zu wiederholen.
Dennoch​: Es sind nicht Ihre Geldkreislauftheorien​, die mich nerven.
In der Schweiz gibt es keine Denkvorschriften.
Je​dermann kann denken, was er will.
Es ist Ihre Einstellung zu anders Denkenden.
Wer Ihre fanatische Einstellung zu nicht teilt, ist dumm.
Einfach nur saudumm!
Es gibt kaum einen, Ihrer besonders zahlreichen Kommentare, in welchen Sie Ihren "Gegner" nicht der Dummheit bezichtigen!
Und die akademischen Oekonomen sind alles Lügner.
Das ist das Problem, das ich mit Leuten Ihrer Spezies habe.

Das ist ja auch der Grund, dass ich Ihnen dieses Buch empfohlen habe.
Erinnern Sie sich?
Hier nochmals das Buch:
Amos Oz ist der Verfasser.
Titel: Liebe Fanatiker. Drei Plädoyers

Zurück zu Henry Ford:
Einmal, als ich genug hatte von Ihren ständigen Zitatverbreitung Ihres Vorbildes, habe ich einen entsprechenden Blog, extra zu jenem Nazi, Sklaventreiber und Umweltzerstörer Henry Ford veröffentlicht.
Erin​nern Sie sich?
Hier der Link zum Blog:
https://www.vi​mentis.ch/dialog/read​article/ueber-den-ant​isemiten-henry-ford/



Hier der Link zu einem Spiegel-Bericht als Ergänzung.
http://ww​w.spiegel.de/einestag​es/vergessene-orte-a-​948720.html



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43%
(14 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte September 2018

Die Details über die Drei Vorlagen habe ich nicht studiert (Ich bin Ausländer und habe in der Schweiz kein Stimmrecht).

Aber eines weiss ich bestimmt. Die "Fair Food Initiative" würde ich ablehnen.

Die Initianten verstehen unter gesund und umweltfreundlich gentechnologiefrei.

Das darf ein Schweizer unter keinen Umständen unterstützen.

Er belässt das Feld dieses unwiderrufbaren Trendes den Amerikanern, den Chinesen, den Duetschen usw.

Gentechnologi​e muss sogar kommen.

Sie hilft den Welthunger zu bekämpfen.


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33%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2018

Die Geldschöpfung erzeugt per se keinen Mangel. Es sind die Ökonomen, Regierende und Medien, welche die Unterdrückung mit Spielformen um das System herum organisieren! Die Bevölkerung unterwirft sich mit Freude, dieser Hehlerei?

Henry Fords Zitat erklärt: "Würden die Menschen die Auswirkung der Geldschöpfung begreifen, hätten wir zeitnah eine geistige Revolution!"

Die Ressourcen der Natur und Umwelt sind begrenzt, Geld NICHT! Der Erwerb bedeutet demnach einzig und alleine Beschäftigung! Würden wir uns im Sinne der Natur und Umwelt einschränken resp. unsere Bedürfnisse danach ausrichten, wir hätten eine völlig andere Gesellschaft. Die Kaufkraft muss nicht zwingend mit sinnloser Beschäftigung verbunden sein, sie kann im Sinne einer Grundsicherung bedarfsgerecht verteilt werden.

Denkfähige​ Menschen stimmen 3x JA



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67%
(6 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2018

Wenn jeder nur das kauft, was er wirklich benötigt, gäb es weniger zu produzieren und weniger Arbeitsplätze.

Wen​n man auf das verschenken an Weihnachten verzichten würde, wie sollten dann die Geschäfte noch Geld verdienen?

Wieso Süssgetranke und Kaffee wenn es Wasser gibt? Wieso Bananen wenn es auch Äpfel gibt? Wieso Autos wenn es Pferdefuhrwerke genauso tun? Um zu entschleunigen keine Fliegerei sondern Segelschiffe.

Kein​e neuen Smartphones, die eine etwas bessere Kamera haben und nur wegen dem Geld verkauft werden sondern festhalten am bewährten.

Darum vergibt man Konsumkredite, auch wenn es zwangsläufig Zahlungsausfälle gibt und überschuldete Personen. collateral dammage eben.


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56%
(9 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte September 2018

Wenn unsere Politiker schon nicht, haben wenigstens unsere Marketingfachleute noch etwas Gespür für die Bedürfnisse Ihrer Kunden. "Us dä Region, für dRegion" steht ja nicht umsonst längst in allen Läden. Die Kunden werden wieder anspruchsvoller und Qualitätssensibler. Wer viel bezahlt, will auch entsprechend etwas dafür haben. Und eben nicht das, was er 20km weiter, für Zweidrittel unserer Preise auch bekommt.

"Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten"

und da glauben manche tatsächlich noch unser Fortschritt sei ein Gewinn, für alle! Womöglich ja noch bessere Lebensqualität! Klebt doch noch einen Apfel auf die Packung, dann zahlen Millionen Döddels auch gerne das zehnfache für den Dreck.

Was hat sich gebessert, wenn es okay ist, dass die modernen Arbeitssklaven der Wirtschaft, Zugunsten der Gewinnoptimierung für die Wirtschaft und aus keinem anderen Grund, mit Nahrung zweiter Klasse abgespeist werden? Weil es angeblich nicht für Alle reicht? Weil es zu teuer wäre! Wenn es, wieder besserem Wissens, weiterhin okay ist, dass Tier- und Umwelt ohne jede Rücksicht auf Verluste ausgebeutet und gequält werden? Weil es angeblich anders, nicht für alle reicht, zu teuer wäre? Darum müssen wir weiter Schlachtvieh durch halb Europa Karren? Weil es nicht anders geht? Im Ernst?

So argumentiert ein Patriarch gegenüber seinen Bediensteten die er für dümmer und wertloser als Brot hält, oder ein Plantagenbesitzer im 17 Jahrhundert. Aber kein Volksvertreter! Kein Mann mit auch nur etwas Tiefgang! Jemand der aktiv und merklich unsere Zukunft gestalten will!

Also mir, gibt das zu schwer denken! Noch mehr zu denken, geben mir aber all die Idioten mit Stimmrecht, die noch dümmlich abnicken und glauben mit CO2 Steuern den Planeten oder ihren Arsch zu retten.

Eigenverantwortun​g!!! Bei 95% stinkfaulen, verblödeten, degenerierten Volldeppen welche die modere Welt bevölkern. Dieser Lösungsansatz ist wirklich eine unglaubliche Idee! Aber bei weitem Ihr Gehalt nicht wert, Herr Vitali. Aber damit sind Sie in Bern ja bei weitem nicht allein!



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64%
(11 Stimmen)
Antoine Kuske sagte September 2018

Bio-Produkte gibt es verbiligt im Caritas Laden. Selbst die Armen können sich Bio leisten.
40 Prozent Foodwaste. Wieso nicht anstatt 40 Prozent wegwerfen, 40 Prozent mehr bezahlen?
Kämme auf das genau gleiche heraus.
Plus Kostenersparnis im Gesundheitswesen und weniger Umweltbelastung.
Den​n WENIGER IST MEHR und die Rendite sieht am Ende des Tages besser aus.


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70%
(10 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2018

Es ist falsch, pauschal zu erklären, dass nicht jeder Bio-Produkte bezahlen könne. Das hängt von vielen Faktoren ab. z^.B

- Wir die Produktionsmenge der Bio-Artikel erhöht, kann auch der Preis sinken.
- Würden wir nur das kaufen, was der "regionale Boden" zur Zeit ausgibt, müssten wir nicht oder weniger im portieren.
- Die Verzehrmenge müssten wir auch dem täglichen Bedarf anpassen und nicht der heutigen Übermenge, welche dazu führt, dass wir immer "dicker" werden, durch falsche Ernährung.

Ergo:
​Würden wir nur das Essen, was wir benötigen, das kaufen, was wir essen können und aus der Region stammt, könnte ohne weiteres ein Bio-Preis leicht erhöht sein, und man könnte es sich immer noch leisten.

Aber unsere Wegwerfgesellschaft will:
- keinen lampigen Salat
- keine gekrümmten Gurken
- Erdbeeren im Winter
usw.

Meine​ Frau hat mir klar aufgezeigt, dass ALLES was man kauft auch verwerten kann (nicht wegwerfen, weils nicht mehr so schön ist). Auch wenn der Salat halt etwas "lampig ist"

Aber sie kommt halt aus einem Kulturkreis, der das Essen in seiner Nutzung noch schätzt und ehr.


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64%
(11 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte September 2018

"Es kann sich nicht jeder "Bio"-Preise leisten" Aber Velowege!?



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77%
(13 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte September 2018

"Für alles weitere appelliere ich an die Eigenverantwortung. "

Rund 2.5 Mio. Schweizer sind zu dick..... Kochen ist etwas wofür man inzwischen keine Zeit mehr hat und es auch nicht mehr lernt. Gar nicht lernen will, denn es ist ja so einfach. Sich mit Dreck voll zu stopfen.

Ich möchte mir auch nicht vom Bund vorschreiben lassen was ich noch konsumieren darf. Aber wenn wir so weiter machen, wird's nicht besser. Denn genau jene, die sich gesundes Essen angeblich nicht leisten können, greifen oft zur Fertigpizza und Burgern. Für soviel Eigenverantwortung reicht es leider nicht für Jeden.

Wir haben bei der Tierhaltung wohl die höchsten Standards in der EU. Und nun hat der Bauernverband sogar beschlossen für das Tierfutter kein Palmöl mehr zu importieren. Aber das ist doch im Grunde nur ein popeliger Anfang!

Unsere Gesundheitskosten steigen ins Unermessliche. Doch niemand ist bereit etwas zu ändern. Mal Anfangen das Richtige zu tun, auch wenn es etwas unbequem werden könnte! Die Kosten dürften bei dem Thema für Herr Vitali gar kein Thema sein! Ihm sollte die Gesundheit der Bevölkerung doch mehr interessieren. Und erst Recht, die Sicherstellung der Ernährungs­sou­ver­ä­​​nität!

Aber davon sehe ich leider Nada. Ich sehe nur Einen gut genährten Mann, der offenbar nur ein Argument kennt. Kostet! Überzeugt mich leider gar nicht. Denn es wird uns noch viel mehr kosten, wenn wir nicht endlich Umdenken.



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38%
(8 Stimmen)
Helmut Barner sagte September 2018

Zu schwer für einen Vollprofi-Politiker?

Gemäss Agrarbericht 2017 des Bundesamts für Landwirtschaft lag der Selbstversorgungsgrad​ der Schweiz im Jahr 2015 brutto bei 59%. Der Selbstversorgungsgrad​ wird definiert als Verhältnis der Inlandproduktion zum inländischen Gesamtverbrauch. Werden importierte Futtermittel bei der Berechnung der inländischen Produktion berücksichtigt, so erhält man einen tieferen Wert (so genannter Selbstversorgungsgrad​ netto). 2015 betrug dieser 51%.

Es stimmt also: Bereits heute produziert die Schweiz über alle Produkte gesehen, gemessen am Energiegehalt, halb so viel, wie sie für die Lebensmittelversorgun​g, inkl. unverkaufte oder verdorbene Nahrungsmittel, benötigt.

Ein Blick auf die Statistiken zeigt jedoch grosse Unterschiede je nach Nahrungsmittel-Katego​rie: Während die Schweiz seit Jahren fast 100% der tierischen Nahrungsmittel selbst produzieren kann, beträgt der Anteil bei pflanzlichen Lebensmitteln lediglich um die 40% und schwankt zudem von Jahr zu Jahr. Grund für die Schwankungen sind wetterbedingt unterschiedlich ausfallende Ernten.

Auch bei den tierischen Nahrungsmitteln relativiert sich der Selbstversorgungsgrad​, wenn man die importierten Futtermittel berücksichtigt: Dann produziert die Schweiz gemäss Bundesamt für Statistik unter 80% des Bedarfs.

Je nach Produkt ist der Anteil der Inlandproduktion am Nahrungsmittelverbrau​ch sehr unterschiedlich: Bei Fleisch betrug 2016 der Anteil der einheimischen Produktion 86%, bei Fisch bloss 2%. Milch und Milchprodukte produziert die Schweiz mehr, als sie selbst verbraucht (116%). Den Bedarf an Früchten kann die Schweiz nur zu einem Viertel selbst decken, bei Eiern und Gemüse rund die Hälfte.

Zahlen geben blosses Verhältnis an
Man muss zudem wissen, dass bei der Berechnung des Selbstversorgungsgrad​s nicht berücksichtigt wird, wie viele der inländisch produzierten Lebensmittel tatsächlich im Inland verbraucht und wie viele exportiert und durch Importe kompensiert werden. Der Selbstversorgungsgrad​ gibt bloss ein theoretisches Verhältnis zwischen der Inlandproduktion zum inländischen Gesamtverbrauch an und bildet keine Realität ab.

Die Realität sieht folgendermassen aus: Die Schweiz importiert wertmässig mehr Lebensmittel als sie exportiert. Die Lebensmittel-Importe pro Kopf gehören weltweit zu den höchsten. Gründe sind die Bevölkerungdichte sowie die wegen den Bergen relativ kleine landwirtschaftlich nutzbare Fläche.

Die Schweiz importiert vor allem bestimmte Grundnahrungsmittel wie Reis, Hartweizen und Palmöl in grossen Mengen, ebenso Soja als Futtermittel. Bei schlechten Getreide- oder Kartoffelernten muss ebenfalls auf Importe zurückgegriffen werden.

Die heutige Abhängigkeit der Schweiz von Importen ist deshalb relevant, weil Bundespräsident Alain Berset mit der Wahlfreiheit der Konsumenten argumentiert: Diese könnten selbst entscheiden, ob sie ausländische Produkte mit niedrigerem ökologischen oder sozialen Standard kaufen wollten. Weil aber insbesondere manche Grundnahrungsmittel (Reis und Hartweizen) in grossen Mengen importiert werden, können Konsumenten nicht immer auf Schweizer Produkte ausweichen.

Zudem sind heutzutage viele Fertigprodukte hochverarbeitet und enthalten eine lange Liste von Zutaten – manche davon sind zwingend importiert. Es gibt nämlich Produkte, welche die Schweiz aus klimatischen Gründen nicht selbst herstellen kann, beispielsweise Palmöl, das in vielen industriell hergestellten Produkten enthalten ist.

Fazit: Bundesrat Berset hat über alle Nahrungsmittel pauschal gesehen theoretisch recht mit seiner Aussage, die Schweiz produziere die Hälfte der benötigten Lebensmittel selbst. Der Selbstversorgungsgrad​ variiert je nach Lebensmittel aber erheblich. Und die Zahl gibt bloss ein theoretisches Verhältnis an, nicht die realen Wege von der Produktion zum Verbrauch. © swissinfo.ch


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43%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2018

Der Anteil am verfügbaren Einkommen, welcher ein Durchschnittsbürger heute für Nahrungsmittel ausgeben muss, ist in etwa halb so gross als noch vor fünfzig Jahren.
Die Argumente von wegen der Food müsse billiger werden, sind eigentlich gar nicht stichhaltig.

Aber alle anderen genannten Gründe wiegen schwer und sind die Grundlage für ein doppeltes NEIN.


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27%
(11 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2018

Warum ist es per se gut, dass es möglichst viele Kleinbauern gibt?

Wieso soll es nicht möglich viele Pferdefuhrwerke, Dampflokomotiven oder Zeppeline geben? Wieso nicht garantierte Exporte für die Waffenindustrie? Maximaler Schutz für die Arbeiter des 2. und 3. Sektors!

Ein DDR-System für die Bauern, damit sie garantierte Einkommen haben auf Kosten maximaler Preise für alle anderen?




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91%
(11 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2018

Hier kann man nachlesen, was Schweizer Bauern verdienen:

Trotz Direktzahlungen von 2,8 Milliarden Franken pro Jahr geben viele Bauern auf. Die Schweizer Landwirtschaft in Zahlen.

https://ww​w.20min.ch/schweiz/ne​ws/story/So-viel-verd​ienen-Schweizer-Bauer​n-28704229

"Für Uniterre-Bäuerin Ulrike Minkner die falsche Strategie. «In den letzten 30 Jahren sind die Produktionspreise um 30 Prozent gesenkt worden, während die Verkaufspreise um 15 Prozent stiegen. Für jeden Franken, den wir im Supermarkt ausgeben, gehen ungefähr 20 Rappen an die Bauern. 80 Rappen hingegen fliessen in die Kassen der Grossverteiler, an die Verarbeitungsindustri​e sowie in den oft überflüssigen Transport und die Werbung"

Der von Grossbanken und Konzernen und der mont pèlerin society in Leben gerufene "Think Tank" Avenir Suisse fordert nun gar auf, die Subventionen für Bauern gar abzuschaffen:

http​s://www.blick.ch/news​/politik/radikale-lib​eralisierung-der-agra​rpolitik-die-bauern-t​ragen-nicht-viel-zu-u​nserem-wohlstand-bei-​id8827234.html#

Vi​elleicht sollte man Leute, welche solche Forderungen stellen mal eine Woche ohne Wasser und Lebensmittel in die Wüste schicken.
Dann können sie Dividenden essen und Rendite trinken, und mit Zinsen duschen, En Guete!


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55%
(11 Stimmen)
Helmut Barner sagte September 2018

Herr Vitali, dann setzen Sie sich doch vehement dafür ein, dass es in der Schweiz für Arbeiter und Pensionierte Löhne und Renten gibt, mit denen sie sich auch gesunde, saubere Nahrungsmittel leisten können. Ihr Rezept, dass man denen halt ermöglichen muss, Abfall und dreckiges, manipuliertes Essen kaufen zu können und von dem leben zu müssen, ist gelinde gesagt zynisch. Tun Sie was als Politiker eines Landes, in dem es - wie Sie selber sagen - so arme Menschen gibt, damit diese unwürdige Armut verschwindet. Es gibt genug Reichtum im Lande.


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